Kommunikation

Ziele & Evaluation

Der Regierungsrat richtet seine Information und Kommunikation auf folgende Ziele aus:

  • Die frühzeitige, aktive und umfassende Information der Bevölkerung ist vertrauensbildend.
  • Die Entscheide des Regierungsrates sind bekannt und nachvollziehbar.
  • Der Regierungsrat wird als glaubwürdige, kompetente und umsetzungsstarke Behörde wahrgenommen. Die Kommunikation unterstützt ihn, indem seine Entscheide nachvollziehbar dargelegt werden und damit deren Akzeptanz gefördert wird.
  • Der Regierungsrat sucht bei überregionalen Themen und Aufgaben Kontakte zu interessierten Regionen und kommuniziert aktiv und kontinuierlich mit den Entscheidungsverantwortlichen über die Kantonsgrenzen hinaus.
  • Die Zielgruppen sind in der Lage, sich in politischen Prozessen auf Grund der Informationen eine eigene Meinung zu bilden und bei demokratischen Entscheiden aktiv und selbstbestimmt mitzuwirken.
  • Das Internet wird stark genutzt. Die Informations- und Kommunikationstätigkeit des Regierungsrates bietet möglichst viele Angebote online an und gewährt der Öffentlichkeit Zugang zu Originaltexten und -dokumenten sowie zu Regierungsratsbeschlüssen, die veröffentlicht werden können. Die Internetinhalte werden laufend den neuen Entwicklungen angepasst.
  • Das Intranet ist das wichtigste interne Informations- und Kommunikationsmittel, es ist breit zugänglich und den Mitarbeitenden bekannt und vertraut. Der Regierungsrat orientiert im Intranet oder ergänzenden Kanälen wie E-Mail oder Schreiben umfassend über die das Personal betreffenden Themen und Entscheide, bevor die Medien informiert werden. Die Mitarbeitenden nutzen die Intranet-Plattform bei ihrer täglichen Arbeit.

Evaluation

Gemäss Ziffer 11 der Leitlinien zur Information und Kommunikation des Regierungsrates überprüft der Regierungsrat seine Information und Kommunikation auf ihre Wirkung hin. Einmal pro Legislatur wird deshalb eine Evaluation durchgeführt, erstmals 2010. Die Kommunikationsabteilung des Regierungsrates hat zwischen April und August 2010 die Evaluation ausführen lassen.

Das Ergebnis der Evaluation liegt in einem Bericht über die Evaluation der Kommunikationsleistung des Regierungsrates des Kantons Zürich vom 9. Juli 2010 vor. Dieser schliesst eine Situationsanalyse mit ein. Die beauftragte Agentur gfs-zürich verwendete für die Erhebung die Methode der qualitativen Befragung. Die Befragung von Stakeholdern (den wichtigsten Zielgruppen der Kommunikation des Regierungsrates) wurde auf der Grundlage einer eher tiefen Grundgesamtheit durchgeführt. Eine quantitative Umfrage hätte einen wesentlich höheren Mitteleinsatz nötig gemacht.