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Im Laufe des Winterhalbjahrs wurde die Belastungssituation an den Schulen in zahlreichen Veranstaltungen analysiert und diskutiert. Bis Sommer 2010 sollen die dabei gewonnenen Erkenntnisse auf ihre Umsetzbarkeit und Kohärenz hin geprüft werden. Regierungspräsidentin Regine Aeppli wiederholte im Gespräch mit den Projektpartnern ihren Wunsch, dass im Sommer 2010 bereits erste kurzfristig umsetzbare Entlastungsmassnahmen vorliegen sollen.
Am Projekt beteiligt sind neben der Bildungsdirektion die Verbände von Schulbehörden, Schulverwaltungen, Lehrpersonen und Schulleitenden sowie eine Vertretung der Pädagogischen Hochschule. Der Befund dieser Projektgruppe unter externer Leitung ist klar: Es gibt namentlich für Schulleitungen und Lehrpersonen Entlastungs- sowie Klärungs- und Vereinfachungsbedarf.
Konsens über die Handlungsfelder
In der Diskussion zwischen den Projektpartnern und der Bildungsdirektorin wurde ein Konsens über die Handlungsfelder erzielt, in denen nun konkrete Massnahmen erarbeitet werden sollen. Die Projektgruppe ist sich im Klaren, dass zusätzlich benötigte Ressourcen durch Kostenumlagerungen zu finanzieren sind. Dazu gehört die Prüfung der Frage, inwieweit eine Reduktion von Schülerlektionen dazu beiträgt, diese Zielsetzungen zu unterstützen, ohne dass die Lernziele angepasst werden müssen.
Die Entlastungsstrategie sieht unmittelbar und mittelbar wirksame Massnahmen vor, unter anderem eine Flexibilisierung und weitere Äufnung des Gestaltungspools. Dies erlaubt es den Schulen, spezifische Belastungen bedürfnisgerecht und unbürokratisch anzugehen. Zudem soll unzweckmässiger Administrationsaufwand benannt und behoben werden. Eine Entlastung im Schulfeld sieht die Projektgruppe auch in einer weiteren Stärkung der Schulleitungen und der Klärung der Zuständigkeiten im Verhältnis zu den lokalen Schulbehörden. Entlastungsmassnahmen mit gesetzlichem Anpassungsbedarf sind allerdings nicht sofort umsetzbar.
Die Verbände haben sich bereit erklärt, unter diesen Bedingungen weiterhin am Projekt mitzuarbeiten. In drei Teilprojekten werden nun gemeinsame Lösungen erarbeitet: Kooperative Steuerung von Reformen auf kantonaler Ebene (Teilprojekt 1), Aufgabenteilung Kanton – Gemeinden/Schulen und Stärkung der Schulleitungen (Teilprojekt 2) sowie Rahmen für guten Unterricht (Teilprojekt 3). Die Bildungsdirektorin wird aufgrund der Empfehlungen im Schlussbericht entscheiden, welche Massnahmen durch die Bildungsdirektion umgesetzt und welche Massnahmen weiter bearbeitet werden sollen.
Ansprechperson für Medien heute Dienstag, 9. Februar 2010, von 13 bis 15 Uhr: Beat Bucher, externer Projektleiter, Telefon 041 240 66 13
Projektpartner im Schulfeld: - Lehrpersonenkonferenz der Volksschule (LKV),
Jürg Maag, Präsident, Telefon 079 261 84 20 - Zürcher Lehrerinnen- und Lehrerverband (ZLV),
Georgina Bachmann, Mitglied der Geschäftsleitung, Telefon 079 786 75 32 - Sekundarlehrkräfte des Kantons Zürich (SekZH),
Urs Loosli, Präsident, Telefon 079 522 76 66 - Verband des Personals öffentlicher Dienste (VPOD), Sektion Lehrberufe,
Katrin Susanne Meier, Co-Präsidentin der Sektion, Telefon 079 572 27 98 - Verband der Schulleiterinnen und Schulleiter des Kantons Zürich (VSLZH),
Peter Gerber, Präsident, Telefon 079 316 88 23 - Verband Zürcher Schulpräsidentinnen und Schulpräsidenten (VZS),
Johannes Zollinger, Präsident, Telefon 079 370 22 49, und Theo Meier, Vorstandsmitglied, Telefon 044 939 11 93 oder 078 601 11 93 - Vereinigung des Personals Zürcherischer Schulverwaltungen (VPZS),
Erwin Keller, Präsident, Telefon 076 331 46 85
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